Die Welt der Fantasy Kunst - Künstlerporträt

Bilder für Menschen, die das Staunen nicht verlernt haben.

H.P. Kolb

• H.P. Kolb wurde am 28. Juni 1957 in Heddesheim bei Heidelberg geboren.

• Ab seinem 14. Lebensjahr lernte er wie man mit Pinsel und Ölfarben umgeht.

• 1973 folgte eine Ausbildung zum Chemikanten und 1979 zum Mediengestalter.

• Seit 1983 ist H.P. Kolb selbständig als Illustrator tätig.

• 1992 fing er mit der digitalen Bildbearbeitung an.

• 1998 machte er eine Weiterbildung zum 3D - Designer.

Die Arbeiten, mit denen er ab dem 20. Lebensjahr durch zahlreiche Ausstellungen und Veröffentlichungen bekannt wurde, waren Kohlezeichnungen und Gemälde in Airbrush-Mischtechnik.

Bereits 1992, also in den Anfängen der digitalen Bildbearbeitung, entwickelte er dann ein neues Interesse:
Den digitalen Airbrush.

Es faszinierte ihn, dass sich im Computer alle Ideen und Maltechniken so umsetzen lassen wie mit der Spritzpistole. Außerdem bot der Computer die Möglichkeit die Bilder am Monitor stark zu vergrößern und so nochfotorealistischer und detaillierter auszuarbeiten.
Bis heute hat er diese Technik zu einer Vollendung entwickelt, mit der er in der modernen Kunst eine Sonderstellung einnimmt.Um so erstaunlicher ist, dass er kein 3-dimensionales Sehvermögen besitzt, was durch einen Geburtsfehler hervorgerufen wurde. Aufgrund dieser Tatsache ist aber sein räumliches Vorstellungsvermögen überdurchschnittlichstark ausgeprägt.
Mit seinem foto-surrealistischen Stil verschmilzt er Unvereinbares zu einer verblüffenden Einheit. Kraft, Realitätssinn und Visionen sprechen aus seinen Bildern. Damit prägte er seinen neuen Stil.

Die direkte und genaue Darstellungsweise mit den vielen Details, die es zu entdecken gibt, hält nichts im Verborgenen. Und immer sind in der fantasievollen Ästhetik Geschichten und Botschaften enthalten, die nicht nur das Auge, sondern auch den Geist anregen.

Seine Kunst ist die Welt der Fantasie. Seiner sowie der des Betrachters.

Pressebilder

Interview mit H.P. Kolb:

1. Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Eigentlich durch meinen Großvater, der ein erstklassiger Ölmaler war. Er hat sowohl das interesse für Kunst in mir geweckt, als auch sein Talent an mich vererbt.

2. Was inspiriert Sie? Wie finden Sie Ihre Motive?

Ich liebe die Natur in ihrem pristinen nativen Zustand. Ich bin neben meiner Kunst auch Fotograf, mache immer wieder Bilder von atemberaubenden Landschaften auf der ganzen Welt. Diese kombiniere ich zu einer Welt der Fantasie. In den meisten Werken finden sich Einflüsse wie Statuen und sonstige Bauten, aber stets im Einklang mit der Umgebung.

3. Wo entstehen Ihre Kunstwerke?

Ich nehme Fotos auf der ganzen Welt auf, kombiniere diese in Adobe Photoshop und male per Hand meine Vision hinzu. Also die eigentliche Arbeit entsteht zu Hause an meinem PC. Wenn ich an einem Bild arbeite, ist das wie eine Art Meditation, ich bin dann so konzentriert, dass ich mich gedanklich in dem Bild bewege, mich vollkommen darin verliere.

4. Wie haben Sie Ihr künstlerisches Handwerk gelernt?

Ich habe viel von meinem Großvater gelernt, aber größtenteils habe ich mir mein Wissen und meine Ausdrucksweise selbst anglernt, immer und immer wieder geübt und schon bald meinen persönlichen Stil gefunden.

5. Was ist für Sie persönlich das Wichtigste, das jemals jemand über ein Kunstwerk von Ihnen gesagt oder geschrieben hat?

Wenn jemand sagt, dass er/sie sich in meinem Bild verlieren kann, weil die Liebe zum Detail stimmt und es immer wieder etwas zu entdecken gibt.

6. In 3 Sätzen: Warum machen Sie Kunst?

Meine Kunst ist der Ausdruck meiner Seele. Sie gibt mir Energie und ich finde es toll, meine Visionen so verwirklichen zu können, dass andere daran teilhaben können.

7. Welche Techniken bevorzugen Sie und warum?

Inzwischen bevorzuge ich die digitale Kunst, sprich die Umsetzung am Computer in Verbindung mit einem Grafik-Tableau. Die Möglichkeiten sind schier grenzenlos. Mein Stil ist der digitale Airbrush.

8. Wie lange brauchen Sie in der Regel für ein Kunstwerk?

Normal sind 4-6 Wochen.

9. Gibt es Menschen, die Ihre Kunst beeinflusst haben?

Eigentlich nicht, da ich mich so gut es ging immer von anderen fern gehalten habe. Ich habe meinen Stil gefunden und bin froh, dass es bisher noch niemand geschafft, ihn zu kopieren.

10. Welche Frage haben wir Ihnen nicht gestellt, die Sie hier gerne noch beantworten möchten?

Warum jedes meiner Bilder immer wieder etwas Besonderes ist: und zwar weil ich eine Begeisterung für das Kleine hege, die Liebe zum Detail. Das sollte man sich im Alltag auch ab und an bewusst machen. Wie wundervoll und unglaublich die kleinen Dinge im Leben manchmal sein können.

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